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Klinische Hypnose/Hypnotherapie
Hypnose, Hypnosetherapie, Hypnoanalyse
Hypnose wende ich z.B. an bei Prüfungsängsten, und zur hypnomentalen Geburtsvorbereitung. Hierbei sind etwa 1 - 4 Sitzungen nötig.
Hypnosetherapie ist hilfreich bei psychosomatischen (z.B. Bluthochdruck, Tinnitus, Essstörungen, übermäßiges Schwitzen, Allergien, Depressionen, Schlafstörungen, Ängste, Zwänge, Phobien, Trauma, Schlafstörungen, Reizdarm) und chronischen Erkrankungen (z.B. chronisches Schmerzsyndrom, Krebs, Autoimmunerkrankungen, Multiple Sklerose, HIV, Schlaganfall). Hierbei sind etwa 8-20 Sitzungen nötig.
Hypnoanalyse ist empfehlenswert bei chronischen Essstörungen wie Anorexie, Persönlichkeitsstörungen, Abhängigkeitserkrankungen, aber auch zur Selbsterkenntnis.
Was ist Hypnose?
Hypnose, die früher auch als Magnetismus bezeichnet wurde, wird schon mindestens seit dem 18. Jahrhundert als Heilmethode angewendet. Hypnose ist eine therapeutische Methode und wird meistens in den Therapieablauf integriert. Im Prinzip kennen Sie hypnotisches Erleben aus Ihrem Alltag, nur dass es in der Therapie ziel- und zweckgebundener eingesetzt wird.
So versetzen Sie sich in der Hypnose (anfänglich) mit meiner Hilfe in einen trance-ähnlichen Zustand, wie Sie ihn vermutlich kennen, wenn Sie sich bei einer Sache hochkonzentrieren, also z.b. einen wichtigen Brief verfassen oder eine kniffelige Technik reparieren, wenn Sie beim Abwaschen oder Autofahren mit Ihren Gedanken völlig woanders sind und alles scheinbar automatisch abläuft. Dann sind Sie hier und doch nicht hier, hochkonzentriert und oft gleichzeitig völlig entspannt. So kommt es auch, dass manche Klienten nach der Hypnose sagen, sie seien so entspannt, als ob sie geschlafen hätten und ein anderes mal entspannt und gleichzeitig erschöpft, als ob sie schwer gearbeitet hätten. Manche Menschen vergleichen Hypnose mit Tagträumen.
Warum und wann wird Hypnose angewendet?
Im Prinzip kann Hypnose immer dann angewendet werden, wenn es der Klient wünscht und die Behandlerin für notwendig erachtet.
Hypnose hat sich bei folgenden Erkrankungen besonders bewährt:
- Depression, Hypomanie
- Phobien, Panikattacken, Zwang
- Posttraumatische Belastungsstörung
- Somatoforme Schmerzen, Funktionsstörungen, Dissoziative Identitätsstöung, Amnesie
- Essstörungen: Essattacken, Körperbild bei Essstörungen
- Schlafstörungen, sexuelle Störungen
- Operationsschmerz, Geburtsschmerz, Krebsschmerz, Migräne, Tinnitus
- Störungen der sexuellen Identität
- Abhängigkeit und Substanzmissbrauch
- Schizophrenie ohne Intelligenzminderung
- Lähmungen nach Hirninfarkten, Multiple Sklerose
- Tics
Der Ablauf einer Hypnosesitzung sieht etwa so aus:
1. Therapeutische Beziehung herstellen („warm werden“)
2. Vorgespräch, Zielklärung („was ist los und wo soll’s hinführen“)
3. Trance
4. inhaltliche Bearbeitung („worum geht’s eigentlich“), eventuell eine Geschichte, Metapher
5. Reorientierung, Brücke bauen zum Alltag
6. Feedback
7. ggf. neuer Termin
Bei der Selbst-/Hypnose sitze ich im 90°-Winkel zu Ihnen oder schaue in die gleiche Blickrichtung, Sie können Ihre Augen schließen oder auf einen Punkt richten und Sie sind mit Ihrer Aufmerksamkeit ganz bei sich. Wenn Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit ganz bei sich sind, findet Ihr Unbewusstes die Lösung von ganz allein, weil jeder Mensch Experte/Expertin des eigenen Lebens ist, und oft ist die Lösung anders, als es Ihr Bewusstsein gedacht hat.
Gut zu wissen...
...dass Ihr Unbewusstes Sie schützt, und Sie aus der Trance erwachen, also wenn Ihr Unbewusstes meint es genügt, indem Sie plötzlich anfangen zu Husten oder es irgendwo anfängt zu jucken.
...dass Sie nur die Suggestionen (frz. „ein Angebot machen“) annehmen, was mit Ihren Überzeugungen, Werten und
Einstellungen übereinstimmt.
...dass Sie auf höherer Ebene immer wissen, wo Sie gerade sind und was Sie gerade tun.
...dass jede Hypnose Selbsthypnose ist.
...dass 10 % sehr gut, 80 % gut und 10 % nicht hypnotisierbar sind.
...dass es kein Richtig oder Falsch gibt, sondern einfach nur Unterschiede und
...dass Sie alle Fragen stellen dürfen, die Sie bewegen und auf die ich gar nicht kommen würde.
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